schweres herz [3].

  1. Im Notfall

Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen.

(Dietrich Bonhoeffer)

Wenn ich vor Johns Tod das Wort Notfallseelsorge gehört habe, verband ich damit Katastrophensituationen wie die Amokläufe in Erfurt und Winnenden, das Loveparade-Unglück in Duisburg oder den Flugzeugabsturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. »Notfallseelsorger sind vor Ort im Einsatz, um den Überlebenden und Angehörigen beizustehen,« hieß es in diesen Situationen in den Medien. Dass die Notfallseelsorge auch in Familien kommt, in denen jemand gestorben ist, zudem mitten in der Nacht, das war mir bis zu Johns Tod nicht bewusst gewesen.

Tatsächlich gibt es in Deutschland seit 1995 eine koordinierte Notfallseelsorge: ein flächendeckendes System, das Menschen in seelischen Notlagen Begleitung und Betreuung anbietet. In Berlin arbeiten rund 140 evangelische und katholische Seelsorger sowie ausgebildete Kriseninterventionshelfer von fünf Hilfsorganisationen unabhängig von religiöser Bindung oder Weltanschauung ehrenamtlich zusammen unter dem Dach der Notfallseelsorge und Krisenintervention Berlin. Der Verbund wird in belastenden, traumatischen Situationen von der Feuerwehr, der Polizei und den Verkehrsbetrieben alarmiert. Seit ihrer Gründung leistete die Notfallseelsorge in Berlin bisher schon bei über 6.000 Einsätzen Erste Hilfe für die Seele.

Ein Leitungsteam mit einem diensthabenden Notfallseelsorger hat jeweils für eine Woche Bereitschaftsdienst. Das Team ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, koordiniert die Alarmierungen und schickt Notfallseelsorger oder Kriseninterventen an den Ort des Geschehens. Die ausgebildeten Helfer werden durch einen Funkstreifenwagen oder einen Wagen der Feuerwehr abgeholt und zum Einsatzort gebracht. Sie stehen Opfern, Angehörigen, Beteiligten und Helfern beratend und stützend zur Seite. Auch die Begleitung der Polizei beim Überbringen von Todesnachrichten gehört zu ihren Aufgaben. Anders als Telefonseelsorger sind die Notfallseelsorger immer direkt vor Ort tätig. Dort werden sie mit den verschiedensten Krisensituationen und unterschiedlichsten Menschen konfrontiert. Notfallseelsorger müssen spontan reagieren, und so kann es für ihre Arbeit keine allgemeingültigen Handlungsanweisungen oder Musterlösungen geben. Grundsätzlich geht es für sie in einer Krisensituation vor allem darum, sich Betroffenen zuzuwenden und ihr Leid solidarisch mitzutragen.

Sarah ist 38 Jahre alt, Sozialpädagogin und Musikerin, aber auch ehrenamtliche Notfallseelsorgerin. Sie ist die Frau, die ich in der Nacht von Johns Tod in unserem Wohnzimmer begrüßte. Zwei Jahre später habe ich sie gesucht und gefunden. Wir treffen uns in einem Café in Prenzlauer Berg. Scott und ich haben kaum noch eine Erinnerung daran, was wir in der Nacht von Johns Tod mit Sarah und ihrem Kollegen gesprochen haben. Gleichzeitig erinnere ich mich eindrücklich, dass ich die beiden als sehr hilfreich empfunden habe. Sie hatten eine vertrauensvolle und beruhigende Ausstrahlung. Sie waren in einer mitfühlenden Weise da, und das war wohl der zentrale Punkt, diese Art von Präsenz. Zugewandt aber unaufdringlich da zu sein, Zeit zu haben, Ruhe zu schaffen, Sicherheit zu geben und Orientierung zu ermöglichen. Solche grundlegenden Impulse konnten wir uns in diesem Moment nicht selbst geben, wir brauchten sie von außen.

Als wir uns zwei Jahre später wieder begegnen, denke ich als Erstes daran, was wir wohl gesprochen haben. Sarah kann sich daran auch nicht genau erinnern. Im Gespräch wird mir erst richtig bewusst, dass dieser Ansatz womöglich sowieso etwas in die Irre führt. In der Nacht von Johns Tod ging es vielleicht gar nicht so sehr um das Sprechen. Scott und ich befanden uns in dieser Nacht in einem anderen Bewusstseinszustand, in dem wir einerseits extrem aufnahmefähig und verletzlich waren, und andererseits aber auch alles an uns vorbeirauschte. Wir hatten eine Welt betreten, in der Worte nicht unbedingt weiterhelfen.

Allerdings weiß ich, dass wir miteinander gesprochen haben. Vielleicht ging es also eher darum, mit Worten das zu erreichen, was unter ihnen liegt? Sprache als Navigationshilfe für das eigentliche Terrain. Das ist sie immer, aber in einer existenziellen Krisensituation wird ihr Werkzeugcharakter vielleicht noch ein bisschen deutlicher als sonst. Die amerikanische Dichterin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou hat es einmal so gesagt: »Die Menschen werden vergessen, was Du gesagt hast, und sie werden vergessen, was Du getan hast, aber sie werden nicht vergessen, welches Gefühl Du ihnen gegeben hast.«

In der Begegnung mit Menschen in Notfällen müssen die Notfallseelsorger sich selbst, ihr Gegenüber, den Kontext des Geschehens, die Verhaltensweisen, die verbalen wie auch nonverbalen Reaktionen verantwortlich erkennen und einordnen können, so steht es in ihren Leitlinien. Die Notfallseelsorger beherrschen das aktive und empathische Zuhören, die Kommunikation ohne Worte, aber sie kennen auch die Grundregeln der Gesprächsführung. Eine behutsame Aufklärung über körperliche und seelische Vorgänge kann Betroffenen helfen, wenn sie mit traumatischen Gefühlen von Schock und Trauer konfrontiert sind, sich ohnmächtig fühlen, über eigene und/oder fremde Schuld nachdenken und nach dem Sinn des Geschehens oder dem Sinn des Lebens überhaupt fragen.

Sarah erinnert sich daran, dass die Polizei Johns Leichnam mitnehmen wollte, ohne dass Scott ihn noch einmal gesehen hatte. Sie hatte Scott geholt, der sich neben John auf den Boden setzte. Sarah erinnert sich, dass Scott mit John gesprochen hat. »Danke, dass du mein Sohn warst«, habe er zum Beispiel gesagt, das ist ihr in Erinnerung geblieben. Scott hat keine Erinnerung daran, dies gesagt zu haben. Sehr wohl erinnert er sich aber daran, dass er sich von John verabschieden konnte. Das war wichtig.

In unserem Gespräch erzählt Sarah auch von dem Fleck auf dem Boden ins Johns Zimmer. Als sie hörte, dass man mit der Beschlagnahmung und dem Abtransport nicht auf mich warten wollte, hatte sie geahnt, dass es für mich furchtbar sein wird. So hatte sie die Rettungskräfte gebeten, den Fleck nicht zu säubern, damit ich wenigstens durch ihn eine Chance hätte, das Geschehen mit der Realität zu verknüpfen. Ich erfahre das erst jetzt, knapp zwei Jahre nach Johns Tod. Wie Recht Sarah gehabt hat: Tatsächlich hatten wir den Fleck einige Tage nach Johns Tod noch nicht weggewischt, während er genau diesen Prozess des Bewusstwerdens begleitete.

Für mich wird es immer ein Trauma bleiben, dass John nicht mehr Zuhause war, als ich ankam. Aber daran lässt sich nichts mehr ändern. Es ist aus Sicht der Polizisten vielleicht verständlich, es war mitten in der Nacht, sie haben viele solcher Einsätze, und für sie ist es vielleicht leichter, alles möglichst schnell über die Bühne zu bringen. Ohne Abschied des Vaters, ohne Abschied der Mutter. Das sind existenziell-emotionale Momente, die man als Außenstehender vielleicht auch lieber vermeidet.

Für die Angehörigen können diese Momente allerdings sehr wichtig für das Weiterleben sein, das in den ersten Tagen, Wochen und Monaten sowieso gänzlich unmöglich erscheint. Während Scott und Sarah sich unterhalten, denn die beiden haben in der Nacht mehr zusammen erlebt, als ich noch auf dem Weg nach Berlin war, denke ich, wie gut es ist, dass es die Notfallseelsorge gibt, die um diese Dinge weiß, und die zum Beispiel dafür sorgen kann, dass der Vater sich verabschieden darf und der Mutter wenigstens noch ein Fleck auf dem Boden belassen wird.

Die Notfallseelsorger sind Profis, aber auch Laien können aus verschiedensten Gründen in Krisensituationen eingebunden sein. Das Gespräch mit Sarah lässt mich auch an meine eigenen Erfahrungen als Ersthelferin denken, die ich zumeist als Reiseleiterin mit amerikanischen Senioren gemacht habe. Mir wird bewusst, dass ich schon eine recht beträchtliche Anzahl solcher Erfahrungen gesammelt habe. Unter anderem hatte ein Mann in Amsterdam einen Herzinfarkt, eine Frau in Berlin einen Schlaganfall, eine Frau in Bulgarien einen komplizierten Hüftbruch, ein Mann in der Schweiz heftige Krampfanfälle und eine Frau mitten im Busch in Kenia eine schwere Kopfverletzung. Bei diesen und anderen Gelegenheiten trug ich erste Verantwortung für die Menschen, rief einen Krankenwagen und stand ihnen bei, während wir auf die Ambulanz warteten, oder im Fall von Kenia, wo es keinen Notruf gab, besorgte ich ein Fahrzeug und einen Fahrer, um zum nächsten Medical Center zu gelangen. Ich begleitete die Menschen ins Krankenhaus und blieb teils mehrere Tage an ihrer Seite.

Ich erinnere mich, wie Chuck in der Schweiz auf dem Weg nach Zermatt auf dem Bahnsteig in Täsch lag. Er hatte einen Krampfanfall gehabt und wir hatten ihn in die stabile Seitenlage gelegt, er wachte wieder auf, ich fasste ihn an der Schulter, sah ihm in die Augen und sagte: »Chuck, hier ist Monika. Wir sind in der Schweiz. Du liegst auf einem Bahnsteig und Du hattest einen Anfall. Wir haben den Krankenwagen gerufen. Er ist in zehn Minuten da. Bleib solange am besten ruhig liegen und versuche, gleichmäßig zu atmen.«

Chuck nickte, er hatte verstanden. Ich wusste, dass man in diesen Situationen mit Autorität sprechen muss, wichtige Informationen mit Instruktionen verbinden, klare Botschaften formulieren, bestimmt, positiv und leicht zu verstehen. Man musste sich zentrieren und ganz auf den Moment konzentrieren.

»Würde es Dir helfen, wenn wir eine zusammengerollte Jacke unter Deinen Kopf legen?«, hatte ich Chuck gefragt, weil ich auch wusste, dass man die verletzte Person möglichst einbinden soll, um Selbsterfahrung und Selbstwirksamkeit zu aktivieren. Er nickte, doch noch bevor ich die Jacke unter seinen Kopf legen konnte, hatte Chuck den nächsten Krampfanfall bekommen. Ich hielt seine Hand und drückte sie, als er aufwachte. Er sah mich an und im festen Blickkontakt begann ich von vorne: »Chuck, hier ist Monika. Du liegst auf einem Bahnsteig in der Schweiz und hattest gerade einen Anfall. Es war schon der zweite. Der Krankenwagen muss jeden Moment ankommen. Sieh mich an und bleib bei mir. Ich kann den Krankenwagen hören, Du hast es gleich geschafft.«

Ich wusste, dass es wichtig ist, fortwährend den Kontakt zu halten, im Hier und Jetzt der Situation zusammenzubleiben und deutlich zu zeigen, dass man den anderen gehört hat, zum Beispiel durch Wiederholen dessen, was er gesagt und was man verstanden hat. Dieser Kontakt gelang Chuck und mir. Der Krankenwagen kam und brachte uns zu einem Helikopter, der uns quer über die Alpen nach Bern flog, wo Chuck zweimal operiert wurde und überlebte. Die Krampfanfälle waren von einem Herzproblem ausgelöst worden.

Ganz anders war die Lage in Bulgarien gewesen. Sally hatte sich auf dem Marmorboden einer Hotel-Lobby einen sehr komplizierten Hüftbruch zugezogen. Sie musste im Krankenhaus in Sofia operiert werden, obwohl sie eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hatte, welche sie im Notfall sogar ausfliegen sollte. Sally war noch nicht einmal im Helikopter flugfähig, diese Einschätzung der bulgarischen Orthopäden hatten die Ärzte aus den USA nach Sicht der Röntgenaufnahmen bestätigt.

In dem Krankenhaus in Sofia sah es nicht besonders vertrauenserweckend aus. Es gab praktisch keine alltägliche Versorgung, von Trinkbechern über das Toilettenpapier bis hin zum Essen und Trinken musste man alles selbst mitbringen. Das Gebäude war vollkommen heruntergekommen, die Geräte alt. Sally hatte, verständlicherweise, große Angst, in die sie sich allerdings so hineinsteigerte, dass sie dachte, jetzt in diesem Krankenhaus zu sterben. Sie war alleine gereist und der Unfall hatte sich ausgerechnet am Abend vor der Rückreise ereignet, so dass am Folgetag die gesamte Gruppe abgereist war. Meine Firma hatte mich gebeten, meinen Flug zu stornieren, um bei ihr zu bleiben. So fanden wir zwei uns alleine in Sofia wieder, bis ihr Sohn aus den USA eingeflogen kam. Zwei Tage lang saß ich an Sallys Bett und neben dem Organisieren der Grundversorgung und den Gesprächen mit den Ärzten wusste ich, was für sie besonders wichtig war: ihr Selbstvertrauen zurückzubringen.

»Natürlich wärest Du jetzt lieber Zuhause. Stattdessen bist Du in einem fremden Land, in dem du die Sprache nicht sprichst, und fast niemand hier spricht Englisch. Das Krankenhaus sieht schlimm aus, ich bin auch schockiert. Es ist eine wirklich schwierige Lage. Es ist ganz normal, dass Du so verzweifelt bist und Dich so schlecht fühlst. Aber Du stirbst hier nicht. Ich habe mit den Ärzten hier und in den USA gesprochen. Sie sind sich vollkommen einig, wie die Operation verlaufen soll. Der Chefarzt wird Dich operieren und er macht einen sehr kompetenten Eindruck. Guck nicht darauf, wie es hier aussieht. Guck auf den Menschen, der das gut machen wird. Davon bin ich überzeugt«, sagte ich.

Ich kannte die Regeln der verbalen Ersten Hilfe. Das Ereignis nicht zu verkleinern versuchen. Die Gefühle des anderen nicht beurteilen. Keine Bewertungen oder Berichtigungen einbringen, denn wie man es sieht und was man selbst anders sieht, spielt in diesem Moment keine Rolle. Keine eigenen Erfahrungen mitteilen, denn auch sie spielen im Moment keine Rolle. Keine Vergleiche mit anderen Situationen oder Erfahrungen ziehen. Keine einfachen Lösungen oder Ermunterungen anbieten, keine Floskeln. Die Situation anerkennen und den anderen stärken.

Die Operation verlief gut. In den beiden Tagen, die wir zusammen saßen, erzählte mir Sally fast ihr ganzes Leben. Aus ihren Erzählungen wurde mir schnell klar, dass sie starke innere Ressourcen hatte. Ihr Selbstvertrauen kam zurück und auch ihre körperliche Situation verbesserte sich. Ihr Sohn traf ein und ich flog nach Hause. Ein paar Wochen später schrieb sie aus den USA, dass ihre Reha schneller verlaufe als gedacht, und dass die Ärzte beeindruckt wären, wie hervorragend in Bulgarien operiert worden sei: »Mein Arzt sagt, den Mangel an Technologie gleichen sie wohl durch praktische Expertise aus. Sie haben nicht unsere Ausstattung, aber sie verstehen ihr Handwerk. Vielleicht sogar mehr als viele Ärzte in den USA heutzutage.«

Am Ende war Sally sogar ein bisschen stolz auf ihre OP in Bulgarien.

Einige Reisende haben mir nach solchen Situationen bewegende Dankesbriefe geschrieben. Mir war daher bewusst, dass und wie sehr sie die Hilfe und den Beistand zu schätzen wussten. Noch besser verstehe ich es allerdings durch meine eigene Dankbarkeit nach der Erfahrung mit der Notfallseelsorge in der Nacht von Johns Tod. In dem Moment, in dem ich selbst in eine solch existenzielle Krisensituation kam, konnte ich meine Erfahrung und Intuition nicht abrufen. Sie waren wie komplett verschwunden. Dieses Mal war ich selbst in einer Ausnahmesituation, in der ich keine strukturierende Kraft besaß und spürte erstmals, wie völlig abhängig man von den Menschen um sich herum ist. Auch deshalb fühlt man später eine solche Dankbarkeit, wenn sie sich gekümmert haben und man bei ihnen gut aufgehoben war. Und im Idealfall haben sie mit ihrem Beistand nicht nur in der Krisensituation selbst geholfen, sondern auch bereits dazu beigetragen, dass das Trauma später leichter zu verarbeiten ist. Seit ich diese Hilfe selbst erfahren habe, weiß ich noch mehr als vorher, was Erste Hilfe und Notfallseelsorge bedeuten, situativ und perspektivisch. Dass es Menschen gibt, die das ehrenamtlich leisten und dass es in Deutschland ein organisiertes Netzwerk der Notfallseelsorge gibt, beeindruckt mich bis heute nachdrücklich.

Die Frage: »Was kann ich in einer akuten Krisensituation tun?«, lässt sich am Ende vielleicht sogar relativ schlicht beantworten: Ich kann dem anderen beistehen, das Leid mittragen, die unmögliche Situation mit aushalten und durch klares Handeln für Struktur und Halt sorgen. In der jeweiligen, individuellen und immer verschiedenen Krisensituation kann genau das allerdings auch alles andere als leicht sein. Das weiß ich aus eigener Erfahrung als Laie. Sarah weiß es auf professioneller Erfahrung. Sie noch einmal zu treffen und über die Nacht von Johns Tod zu sprechen, hat uns gut getan.

5 thoughts on “schweres herz [3].

  1. Antworten
    Jacqueline Meier - 21. Februar 2018

    Liebe Monika,

    danke an dieser Stelle für die ersten drei Kapitel.
    Als du gefragt hattest, ob es Interesse an einem Buch geben könnte über den Tod, war mein erster Gedanke: „nein, darüber möchte ich (zur Zeit) nichts lesen.“

    Jetzt habe ich die drei Kapitel gelesen: und möchte es doch. Ich möchte weiter, immer weiter Anteil an deinen Gedanken und Gefühlen nehmen.

    Vielleicht ist es zu früh, aber zufälligerweise habe ich in der neulich von mir gekauften „Brigitte Woman“ einen Artikel über eine Verlegerin gelesen, die Bücher verlegt, in die deines passen könnte: sie heißt Julia Eisele.

    Herzliche Grüße von
    Jacqueline

  2. Antworten
    Monika - 22. Februar 2018

    Danke, Jacqueline! Schön, von dir zur hören.

  3. Antworten
    Andrea - 23. Februar 2018

    Wie schön wieder etwas von Ihnen zu lesen! Ich freue mich sehr über die ersten Kapitel Ihres Buches. Gut so! Sie haben so recht mit Ihrem Vergleich von Trauer und Verliebtsein. Es bleibt immer, es verändert sich nur, es wird zu einem langem ruhigen Fluss und am Anfang war es vielleicht ein Wasserfall oder ein wilder Bergbach….

  4. Antworten
    Katha - 24. Februar 2018

    Ich lese Ihr Blog seit vielen Jahren. In dieser Zeit wurde mir John immer vertrauter und ich habe Anteil an seiner Entwicklung genommen. Ohne ihn gekannt zu haben, mochte ich ihn und seinen Witz sehr. Als ich las, dass er gestorben ist, konnte ich es zuerst (und eigentlich bis heute) nicht fassen und wurde dann von einer Trauer ergriffen, die mich selbst überrascht hat.
    Ich schreibe dies, um Sie wissen zu lassen, wie hell Ihre Liebe für Ihr Kind immer gestrahlt und wie sie Wellen in die Welt außerhalb Ihrer Familie geschlagen hat und dies bis heute tut. Sie ist in jedem einzelnen Ihrer Sätze spürbar.

    Leider finde ich keine besseren Worte.

    1. Antworten
      Monika - 24. Februar 2018

      Vielen Dank! Auch wir können es bis heute nicht fassen. Und es ist komisch, dass all die Texte über John nun auch zu dem Wenigen gehören, was uns geblieben ist. Im Nachhinein bin ich umso froher, seit mehr als 12 Jahren ein Weblog zu haben.

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