das buch der unruhe.

Es sind weniger die natürlichen Dinge, die mich so berühren, so stark empfinden lassen, als vielmehr die Anordnung der Straßen, die Schilder und Aufschriften, die Menschen in ihrer Kleidung und ihren Worten, ihrem Tun, die Zeitungen, die Logik, die allem innewohnt. Oder die Tatsache, daß Straßen angeordnet sind, es Schilder, Aufschriften, ein bestimmtes Tun, Menschen und eine Gesellschaft gibt, und alles zusammenfindet, bekannten Wegen folgt und neue erschließt.

[Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares. Herausgegeben von Richard Zenith, Ü: Inés Koebel, Zürich 2003; S. 253]

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