put it in a box and wait.

„That’s a key piece: Whatever the loss may be, not avoiding that wound, not trying to have it covered up and pretend it’s not there but rather to look into it.“ [#]

(Schönes Interview mit Cheryl Strayed)

unterwegs sep./okt.

Das Taxi vom Flughafen Sofia in die Innenstadt kostet umgerechnet 5 Euro bei einer Fahrtzeit von einer halben Stunde. In unserem Hotel wird eine Hochzeit gefeiert.

Sheraton Sofia

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In Sofia lief ich in meiner Freizeit stundenlang einfach nur so durch die Straßen, in einer Seitenstraße beobachtete ich zufällig einen Mann, der aus der Haustür trat, seinen Briefkasten öffnete, einen Brief herausholte, sich freute, dann dem Brief einen herzhaften Kuss gab und beglückt damit im Haus verschwand.

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Auf dem Weg von Sofia nach Widin steht in pink an einer grauen Wand geschrieben: „Je suis né pour te connaître.“

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Während ich auf dem Schiff in Rumänien iPod und Laptop synchronisierte, plötzlich gedacht: Angstmaschine: wenn man das Leben synchronisieren könnte.

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Wir fuhren durch das Eiserne Tor, ich saß auf dem Sonnendeck der Amadeus Brilliant, las Twitter und als ich mich abmeldete, erschien die mobile Abmeldungs-URL: twitter /destroy.

Diese kleine Schrecksekunde, bevor der Verstand sich einschaltet und die Wahrnehmung geraderückt. Ich habe Twitter nicht zerstört.

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Belgrad, 2012 immer noch die Ruinen der NATO-Bomben.

Natobomben Ruinen in Belgrad

Unterdessen am Rande der Festung ein erfreulicheres Tauziehen beobachtet.

Tauziehen an der  Festung

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Ungarn, wir fahren durch ein Dorf, in dem die Menschen an den Häusern Chili trocknen.

Chili Trocknen in Ungarn

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Für unsere gehbehinderten Reisenden finden wir überall Aufzüge, selbst in Gebäuden, in denen es angeblich keine gibt, zum Beispiel im Primatialpalais in Bratislava.

[Portrait as the queen of secret hidden service elevators.]

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In Wien wird die Votivkirche renoviert und die Gerüste sind mit sexy Werbung versehen.

Werbung an der Votivkirche Wien

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„Marie Antoinette, you know, the lady with the cake problem in France.“ #stadtführersätze

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„The food on the ship is too salty. In North America, we don’t use salt for cooking anymore.“

Talk about Subjektivität von Wahrnehmung und erstaunliche Statements.

[Mein Feind, das Salz]

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Bis vier Uhr morgens in der Bar versackt und mit ein paar Leuten von der Crew Beatas Geburtstag gefeiert, zuerst noch mit Wein, dann mit selbstgebrautem bulgarischen Apfelschnaps und Karaoke. Morgens um sechs nach zwei Stunden Schlaf raus und ganztags Programm.

[Note to self: geht noch, wenn auch deutlich schwieriger als vor zwanzig Jahren.]

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Zuhause dann: wir haben einen zweiten Fernseher gekauft, damit wir nicht immer mit John diese Schlagersendungen gucken müssen, die er sich so gerne ansieht. Wir schalten ihm also im Schlafzimmer Florian Silbereisens „Herbstfest der Volksmusik“ an, setzen uns ins Wohnzimmer und stellen uns so vor, wir könnten eine DVD gucken, aber John hat natürlich keine Lust, alleine zu gucken, kommt rüber, nimmt meine Hand, zieht mich ins Schlafzimmer, besteht darauf, dass ich mich hinlege, legt sich daneben und schlingt sein Bein um mich, damit ich nicht weggehen kann, giggelt, offensichtlich sehr zufrieden mit seinem Arrangement, und sieht vergnügt fern, Scott kommt irgendwann nach und leistet mir Gesellschaft, und so liegen wir am Samstagabend zu dritt im Bett und gucken Florian Silbereisen.

Fun Fact: sich für das Kind das Herbstfest der Volksmusik in voller Länge mit anzusehen ist einer der größtmöglichen Liebesbeweise überhaupt. Für John, only.

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A propos Liebe, gotta talk about last.fm: Lieben und shuffeln, und geliebte Songs shuffeln, yeah, yeah.

„You wake up and you see that a 55 year-old grandma in Germany was listening to The Beatles until five in the morning. That’s so nice to know. You gotta love last.fm.“

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Entwickelt sich gerade zum großen Liebling: Grizzly Bear, Shields [#]

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„Men might not make women happy here, but left to their own devices, women tend only to make one another unhappy.“ [#]
(Gesehen und gemocht: Please Give)

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Gelesen: … der Wirklichkeit abgewandt. Eine Wissenschaft- und Kulturgeschichte des Autismus von Klaus-Jürgen Neumärker. Mehr Wissenschaftsgeschichte allerdings, weniger Kulturgeschichte. Ein Buch mit vielen interessanten Informationen, aber leider, wie so oft, gibt es auf Englisch eine fundierte und dennoch unterhaltsame Variante (A History of Autism von Adam Feinstein) und das deutsche Buch ist zwar sehr fundiert, aber leider nicht unterhaltsam, sondern ziemlich schlecht geschrieben (viele unnötige Ausrufezeichen!!einself!). Der ehemalige Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie hätte gut daran getan, seinen Text von einem Profi lektorieren zu lassen.

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Gerade Wissenschaftler scheinen aber in Deutschland gerne der Meinung zu sein, dass sie ohne professionelle Unterstützung selbst gut schreiben oder auch übersetzen können, anders kann ich mir das folgende Fiasko jedenfalls nicht erklären. Im Schloss Cecilienhof in Potsdam gibt es neue Informationstafeln mit englischer Übersetzung und auf fast jeder Tafel sind Fehler, teils richtig heftige Fehler. „Der Krieg schreitet voran“ wird übersetzt mit: „Germany rages war against Europe.“ Zwei Sätze mit unterschiedlicher Gewichtung. Weltpolitik wird lapidar mit „global politics“ übersetzt, wenn im deutschen Original viel mehr eine „world policy“ gemeint ist, und das Schlimmste: wenn auf Deutsch berichtet wird, dass Churchill am Ende die Wahl in England verlor und deshalb in Potsdam durch Attlee ersetzt wurde, steht dort auf Englisch: „Churchill loses at last.“ Wie in: verliert endlich, und mich hat von der Reisegruppe auch tatsächlich jemand gefragt: „Why did they want him to loose? Did the Germans prefer Attlee?“ Ich musste erklären: Nein, auf Deutsch ist der Satz neutral und nicht wertend formuliert. Hier ist nicht gemeint, dass Churchill endlich („at last“) verliert, sondern „in the end.“

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/Random list of questions/

„My room smells smoky. Can you help me change rooms?“
„My mother-in-law has pneumonia and we might have to fly home. Can you call my travel insurance?“
„Where can I buy nice Bulgarian children’s books close-by?“
„When was the Alexander Nevsky Church built?“
„Which one is the right adapter for Bulgaria?“
„Where on this map are we at the moment?“
„It seems that Hungary has developed faster than Bulgaria or Romania. Why do you think that is?“
„Who is the architect of the CET in Budapest?“
„How much will a taxi from Fisherman’s Bastion to the docking site cost?“
„Where in the palace can I find the famous English tapestries?“
„We hear so much about Franz Joseph, but can you explain a little bit more about Maximilian’s role in Mexico?“
„Who built the organ in St. Stephen’s?“
„What’s the exchange rate of Czech Crowns to the dollar?“
„Can you make a dinner reservation for us at the Bellevue Restaurant in Prague?“
„Where did you buy your purse?“
„I booked my return flight for the wrong day. Can you get an extra night at the hotel for me?“
„I don’t see many birds here. Where are they?“
„I need to see a doctor. Can you go with me?“
„Don’t you think that Tosca last night and Drusilla tonight had to make morally quite similar choices?“
„I can’t get online with my iPhone. Can you figure this out?“
„How many Jewish people live in Berlin today?“
„On which day did Vice President Johnson come to Berlin?“
„Can you talk a little bit about the punitive approach against Germany after World War I as opposed to the Marshall Plan after World War II?“
„Where’s the closest restroom?“
„Does the Schillertheater have artificial reverberation?“

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Alexander Newski Kathedrale Sofia

morgen kann warten.

Heute ein Porträt von Céline Lauer in der Berliner Morgenpost [#]

autisten.

Um 15:45 Uhr heute und morgen früh um 9:00 Uhr zeigt einsfestival die Doku „Autisten“ von Wolfram Seeger. Hoffentlich kommt sie danach in die Mediathek. Sehr empfehlenswert, as in: unbedingt ansehen, bitte. Wirklich. Einen besseren Einblick kann ich mir nicht vorstellen. Es ist natürlich hier und da eine Frage, ob man von Seiten der Betreuer oder Institutionen auch anders mit bestimmten Situationen umgehen könnte, ich habe da schon auch einige Reibungspunkte, aber das ist kleinklein im Gegensatz dazu, wie unglaublich aussagekräftig dieser Film ist: die einfache Begleitung, ohne Kommentare oder Bewertungen, das ist wirklich, wirklich empfehlenswert, ich würde es direkt nochmal betonen, wenn ich es nicht schon mehrfach gesagt hätte. Tut Euch selbst einen Gefallen und seht Euch das an, das lohnt sich jenseits jeglicher Fragen um und über Autismus auch für die Einschätzung des eigenen Lebens. [#]

dispatches from ‚tumorland.‘

Mortality is not the sustained Socratic mediation on the human condition that the title might suggest. It is, rather, made up largely of just this sort of carefully reported, drily ironic dispatches from the sick country (or “Tumorland,” as Hitchens comes to call it) — meticulously recording both the physical symptoms of rapidly encroaching decay, and the feeble human effort to assimilate them into whatever semblance of a recognizably normal life may still remain. At its heart, this slender volume is a prolonged and painful study in cognitive dissonance, as the robust, high-living and (yes) terminally witty Hitchens records the galloping dissolution of his health and consciousness — the two things that humans almost have to take for granted in order to function in any reliable fashion.“
[Chris Lehmann über Christopher Hitchens, Los Angeles Review of Books]

zwölf.

‚Cause every single story
is a story about love
(The Shins/ 40 Mark Strasse)

Light Show im Wohnzimmer

Unsere Wohnung wird zum Club: zum Geburtstag bekommt John einen LED-Lichtprojektor. Wir haben lange überlegt, was wir ihm schenken können, das ist jedes Jahr zum Geburtstag und zu Weihnachten so eine Sache. Aber dann dachten wir uns: er mag Musik und er interessiert sich für visuelle Effekte, also haben wir einen Projektor gekauft, dessen Lichteffekte sich nach Musik richten.

Jetzt testen wir, mit welcher Musik es am besten funktioniert. Schonmal nicht mit der neuen Cat Power, die löst fast nichts aus, The Olivia Tremor Control dagegen zieht ganz gut. Laut Beschreibung ist es am besten, wenn man noch eine Fog Machine dazukauft, das kommt dann vielleicht zu Weihnachten. Nach und nacht mutiert unsere Wohnung zu einem Snoezelraum, warum aber auch nicht.

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Ein großer Junge, dessen Kinderausweis heute ausläuft, er ist jetzt offiziell kein Tweener mehr, unser Teenager, gestern haben wir im Bürgeramt den ersten richtigen Pass für ihn beantragt. Was ändert sich noch mit zwölf? Damals war das Highlight, dass man mit zwölf im Auto vorne sitzen durfte. Vielleicht probieren wir es mal mit John, allerdings habe ich Bedenken, dass er in die Schaltung oder ins Steuer greift, oder die Tür öffnet, die am Beifahrersitz keine Kindersicherung hat, also vielleicht lieber doch nicht.
Trotzdem: herzlichen Glückwunsch, Großer!

John im Auto

keep your mind set, keep you hair long.

Ein Mann beschwerte sich in der Schweiz darüber, dass die Bordsteine unterschiedlich hohe Kanten haben, das mache das Gehen so gefährlich, und ich dachte an die Frau, die auf der angeblich zu nassen Gangway in Antwerpen umgeknickt war und sich den Knöchel gebrochen hatte, und an die Frau, die nach dem Lunch im Savoy in Berlin die Treppe zur Toilette hinuntergestürzt war, weil das Geländer dort erst bei der dritten Stufe beginnt, und an all die Evaluationsbögen, in denen die Leute das Kopfsteinpflaster überall in Europa bemängeln, und fehlende Klimaanlagen (eine Zumutung, tatsächlich Hitze spüren zu müssen), und je mehr ich mit den amerikanischen Gruppen arbeite, umso mehr nehme ich wahr, wie fast all ihre Kritik darauf hinausläuft, dass sie Standardisierungen der ein oder anderen Form vermissen. Ohne Standardisierung erleben sie sofort Kontrollverlust und Unsicherheit. Die Unebenheit des Kopfsteinpflasters ist auch und vielleicht vor allem ihr philosophischer Feind.
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Ein Mann sagte: „I’m always happy to see a McDonald’s. Whenever I see a McDonald’s while traveling, I know that civilization has arrived to this place.“
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Das hört sich jetzt viel schlimmer an, als es war, denn es war tatsächlich toll in der Schweiz, und die Reisegruppe war sehr, sehr nett. Zum Abschied haben sie mir sogar einen iPod Touch geschenkt, mit dem ich nun begeistert fotografiere, Videos aufnehme, Mails checke – und Musik höre.
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Ich weiß jetzt etwas, das ich als Flachlandkind vorher nicht wusste. Oben am Gornergrat habe ich zum ersten Mal den Ruf der Berge gehört, auch wenn man ihn gar nicht hören kann. Ein wortloses Wissen.
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Fast dachte ich, wir sollten in die Schweiz ziehen, aber dann fuhr ich zwei Stunden lang mit dem Fahrrad durch Berlin, eine gerade erst zusammengestellte Compilation im neuen iPod auf dem Ohr, kaufte in der Oranienstraße Tickets für Mina Tindle im Festsaal Kreuzberg und dachte mir: „Who am I kidding?“
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Zuhause: John möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa rumlungern, entweder Chips oder Eis essen und dabei Musik hören beziehungsweise Youtube-Videos ansehen. A teenager is in da house, pünktlich zum 12. Geburtstag nächste Woche.
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Gestern Elternabend in der Schule, alleiniges Thema die Kürzungen. Logopädie und Ergotherapie gibt es jetzt nur noch auf Rezept, die Kosten sind also zum Gesundheitswesen verlagert worden und bald lesen wir dann, wieviel mehr Geld die Krankenkassen für Therapien ausgeben und wundern uns (nicht). Die Musiktherapie wurde gestrichen, die können die Eltern nun selbst bezahlen, wenn sie denn möchten/ können. 4,5 Lehrerstellen sind weg und auch hier wundern wir uns (nicht), wie das zu den Pressemitteilungen passt, das Land Brandenburg habe 800 neue Stellen geschaffen, denn bei dem, was dem Bürger als Einstellungen verkauft wird, handelt es sich in Wirklichkeit nur um Entfristungen, also darum, dass Lehrer, die sowieso schon da waren, feste Verträge bekommen haben. Die übliche Augenwischerei. Neue Lehrer gibt es nicht, und bei den freien Schulen hat man die Anzahl sogar großzügig gekürzt. Warum? Weil die Lehrer für die Inklusion gebraucht werden, die man kostenneutral umsetzen will. Aus dem gleichen Grund soll zum Jahr 2014 die Beschulungszeit um drei Jahre gekürzt werden. Bisher gab es so genannte Werkstufen, die die jungen Erwachsenen zwischen achtzehn und einundzwanzig Jahren besuchen konnten, ab 2014 ist mit achtzehn Schluss. Dann verlassen statt normalerweise circa fünfzehn auf einen Schlag 51 Schüler die Schule. Werkstatt- und Förderplätze gibt es für diesen Ansturm nicht, im Gegenteil: die Werkstattplätze sollen noch gedeckelt werden. Eltern, deren Kind rund um das Jahr 2014 achtzehn wird, können sich schon mal drauf einstellen, dass es für den jungen Mann oder die junge Frau keinen Platz gibt außer im Hotel Mama, die dann wieder aufhören kann zu arbeiten. Aber so werden natürlich auch wieder Lehrerstellen in den Sonderschulen frei, die man für die kostenneutrale Inklusion braucht. Das ist alles politisch so gewollt. Es war von Anfang an klar, dass die Schwächsten und am schwersten Beeinträchtigten am meisten drunter leiden werden, aber das interessiert keinen. Mich interessiert es jetzt auch nicht mehr, ich gewinne am Wochenende einfach im Lotto und baue John irgendwo ganz weit draußen ein Haus, das seinen Bedürfnissen entspricht. Or what?

schweiz.

Ich arbeite seit dem 7. August in der Schweiz, quasi überall in allen Ecken, nächsten Donnerstag geht es wieder nach Berlin. Zwischenzeitlich nur Zeit für ein paar Impressionen auf Flickr. [#]

architecture in uniform.

Modern Architecture’s Dark Side [#]

the big novels of 2012.

„The biggest stars are out in 2012. Here’s a guide to an extraordinary year in fiction.“ [#]

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