japan.

Aus meiner alten Bürogemeinschaft bekam ich gestern folgenden Hinweis, den ich gerne weitergeben möchte: eine Gruppe aus Berlin organisiert Unterkünfte für Flüchtlinge aus Japan: Open Home Project.

Tim Parks hat ein Buch über Prostataprobleme geschrieben, aber das stimmt eigentlich nicht, denn es ist auch ein Buch übers Kajakfahren (Frau Sopran!), über Meditation, über Samuel Beckett und vieles mehr.

Was mich an dem manchmal etwas lang geratenen Buch am meisten interessiert hat, waren die Beschreibungen über Meditation als geistige Disziplin jenseits der Sprache. In der Auseinandersetzung mit seinen Prostataschmerzen, für die die Schulmedizin keine Erklärung finden konnte, wurde Parks in der Meditation bewusst, dass jede seiner gezielten geistigen Aktivitäten seit Jahrzehnten eine linguistische gewesen war, alle Handlungen waren mit Worten unterlegt, ja: wurden erst durch Worte erfahrbar: “Wenn ich ein Gemälde oder einen Film sah, versuchte ich sofort, seine Vorzüge und Mängel in Worte zu fassen. Mein Gehirn spuckte eine Rezension aus, einen kritischen Aufsatz. Mein Hauptvergnügen an Filmen und Gemälden bestand genau in dieser verbalen Umsetzung danach. Sogar währenddessen. […] Alles musste durch die Sprache gelebt werden, sonst wurde es nicht richtig gelebt; das ging so weit, dass ich ein Bild oder einen Film (oder auch ein Fußballspiel) gar nicht wirklich gesehen hatte, ehe ich nicht in Worten darüber nachgedacht oder besser noch gesprochen oder am allerbesten geschrieben hatte. […] Dann besaß ich das Geschehene. […] Eine Folge dieses ganzen Geschwätzes war, dass ich mir nie vorstellen konnte, dass es harte geistige Arbeit gab, die ohne Worte auskam, Arbeit sogar, bei der Worte ein Hindernis darstellen können.” (191f.)

Später führt er das Problem, das ihm dadurch entstanden ist, näher aus: “Die Sprache baut Dome, und dann weitere Dome obendrauf, während die ersten verfallen. Weil Worte nie still sind. Der Anfang eines Satzes weist nach vorne, das Ende verlangt, dass man sich des Anfangs gewahr ist. Ein Absatz führt zum anderen und eine Seite zur nächsten. […] Beim Tippen eilen meine Gedanken meinen Fingern voraus. Werden vorangetrieben. Sind nie im Jetzt. Nie im Moment verankert. […] Man verliert den Zugriff auf die Dinge, wie sie sind. Aber dieses zweite Leben ist zwanghaft. Man kann es nicht lassen. Eine wirbelnde Wortmaschine erhebt sich von der schweren Oberfläche aus Erde, Zement oder Haut. Geist und Körper trennen sich. Man ist plötzlich auf dem Blatt heimischer als auf dem Pflaster, im Netz heimischer als auf der Straße. Der Geist wird zum Ich. Der Körper ist nur Vehikel.” (232f.)

Kein Wunder, dass ihn diese Überlegungen von Aristoteles (“Es kommt nicht darauf an zu lernen, sondern ein Gefühl zu erleben und sich in einen bestimmten Zustand zu begeben”, 268) bis zu Becketts Trilogie Molloy, Malone stirbt und Der Namenlose führen (“Alles Schreiben ist eine Sünde wider die Sprachlosigkeit, hat Beckett gesagt”, 305).

In der Meditation gelingt es Parks schließlich, die Trennung von Geist und Körper – und auch seine Schmerzen – zu überwinden, schön geschildert in einer Szene am Frühstückstisch nach einigen Tagen im Retreat: “Alles war ganz es selbst, gab Anlass sowohl zum Staunen als auch zur Gleichgültigkeit. Verstreute Krümel, verschüttete Milch. Ich starrte alles an. Wie bei einem Cézanne war jeder Gegenstand befreit vom Geflecht menschlicher Interpretation. Eine Tasse neben einer Melonenspalte. Ganz sie selbst. Ich benutze jetzt die Worte – Tasse, Melone – aber damals war mein Geist wortlos. Die Tasse, die Melone waren Dinge ohne Worte, standen nicht in einem Zusammenhang, waren nicht Teil eines Satzes oder einer Geschichte. Und es gab keine Distanz zwischen uns. Ich war in der Tasse, ich war klebrig von der Melone.” (324)

Am meisten hat mich daran verblüfft, dass die Erfahrungen geradewegs in Beschreibungen führen, wie man sie auch von Autisten liest: die Aufhebung der Trennung zwischen sich und der Welt, die unmittelbare Erfahrung der Dinge, die permanente – dabei aber wortlose – Kommunikation der Sinne mit allem, was ist: Geräusche, Licht, Farben, Gerüche, Texturen, Gegenstände, Menschen; die Menschen aber immer nur ein Teil des Ganzen. Die schwierige oder unmögliche Verortung des Selbst in diesem Getümmel der Wahrnehmung, beim Autisten als Problem angesprochen, wird bei Parks zur Lösung eines Problems. Erstaunlich, ganz erstaunlich.

“Aber während die Worte und die Gedanken sich aus dem Kopf verflüchtigen, wird das Ich schwächer. Es gibt keine Geschichte, die es nährt. Wenn die Wörter verschwinden, ist es gleichgültig, ob man in Verona oder in Varanasi ist. Ob es Abend oder Morgen ist, ob man jung oder alt, Mann oder Frau, arm oder reich ist, in der Stille, im Dunkeln, in der Ruhe, nicht so wichtig. Ebenso wie Geister, Engel oder Götter ist das ‚Ich’, so stellt sich heraus, eine Einbildung, eine Geschichte, die wir uns selbst erzählen. Es braucht die Sprache, um zu überleben. Die Wörter erzeugen Bedeutung, die Bedeutung Absicht, die Absicht Geschichte. Aber hier gibt es für eine kurze Weile keine Geschichte, keine Erzählung, keine Täuschung. Hier gibt es Stille und Hinnahme; die Wonne eines Raums, der nicht mit Bedeutung gefüllt werden muss. Wenn das Bewusstsein achtsam ist, den Leib, den Atem, das Blut ganz wahrnimmt, erlaubt es dem ‚Ich’, sich davonzuschleichen.” (362f.)

lob der leselotte.

iPad. [it's a game-changer]

Die Werbung für das iPad betont nun auch den Nutzen für Autisten (ab Minute 3:49), yeah. Nun brauchen wir in Deutschland eine Initiative, die es irgendwie organisiert, dass Familien mit autistischen Kindern ein iPad geschenkt bekommen.

das weisse buch.

Gelesen: Das weisse Buch von Rafael Horzon. Einfach super. Ich hatte schon ewig nicht mehr ans Berlintokyo gedacht, quasi unser Zuhause seinerzeit, dabei hängt die Kartoffelfamilie von 4000 sogar noch in unserer Küche. Aber nicht nur wegen des Berlintokyo, das Buch ist sowieso einfach großartig lustig. Genau das, was ich nach der Axt für das gefrorene Meer in mir gebraucht habe.

Was Alex Rühle sagt: “Endlich mal wieder ein Buch, nach dessen Lektüre das ganze Leben leichter wirkt. Dazu noch ein Sachbuch. Oder ist es doch ein Roman? Eine Autobiographie? Egal, jedenfalls blickt man sich nach der Lektüre verwundert im eigenen Alltag um und versteht für einen Moment lang gar nicht, warum man sich die ganze Zeit derart viele Sorgen macht.” [#]

Ich hatte ein bisschen Angst, dass mir das Buch nicht so sehr gefallen würde, war es doch ausgerechnet mir als großer Tex-Fanin leider mit “Ramses Müller” so ergangen, aber “Das weisse Buch”, herrlich.

Interview mit Rafael Horzon [#]

die axt für das gefrorene meer in uns. [a propos überdosis weltgeschehen]

In der Reihe “World’s Untold Stories” zeigt CNN im Moment einen schwer anzusehenden Dreiteiler: Locked Up and Forgotten über geistig behinderte Menschen in Kenia. [#]

Gleichzeitig kommt immer mehr darüber heraus, wie in den USA noch bis vor 40 Jahren an Behinderten und Gefangenen medizinisch experimentiert wurde:
Past medical testing on humans revealed

Die LA Times berichtet über die Ausbeutung von Behinderten in China:
China’s disabled exploited as slaves

In Großbritannien und in Deutschland werden die Leistungen für Behinderte gekürzt, die Hartz IV-Reform sieht vor, dass erwachsenen Behinderten, die Zuhause leben, 20% ihrer Leistungen gekürzt werden. Die SPD behauptete zwar mal herum, diesbezüglich gäbe es mit ihr keine Einigung, letztlich hat Frau Schwesig es dann aber doch mitgetragen, das nehme ich ihr sehr, sehr übel. [#]

Wegen der Afrika-Doku bin ich gleich in die Bibliothek und habe mir aus der Geschichte der Empfindlichkeit von Hubert Fichte Psyche. Annäherung an die Geisteskranken in Afrika ausgeliehen. Darin der so richtige Satz: “Jeder Krankheitsfall ist die Begegnung zweier geschichtlicher Abläufe: der Geschichte der Persönlichkeit und der Geschichte der Gesellschaft, in der die betreffende Person lebt.”

Weil das alles eh schon so unfassbar schlimm war, habe ich dann auch noch gleich gelesen: Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst. Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen ‚Euthanasie’, ein umfangreicher Einblick in die Funktionsweise und Durchführung der Aktion T4. Darin erwähnt: Kafkas Diktum der Bücher, die die Axt für das gefrorene Meer in uns sind, aber was man dann macht, wenn die Axt in Büchern, Artikeln und Dokumentationen das Eis zerhackt, da bin ich auch ratlos.

no knead bread.

Man muss ja wissen, wovon alle so schwärmen, also: mein erstes Topfbrot. Rezept und alle wichtigen Infos dazu bei Isa.

all things must pass.

Welche neuen Gefühle uns das Internet beschert:

The state of being ‘installed’ at a computer or laptop for an extended period of time without purpose, characterized by a blurry, formless anxiety undercut with something hard like desperation.

The sense of fatigue and disconnect one experiences after emitting a massive stream of content only to hit some kind of ‘wall’ and forget and/or abandon the entire thing. [#]

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Was gut ist: am Treptower Park zu wohnen.

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Empfehlen möchte ich das Bootleg von George Harrison’s “All Things Must Pass:” Beware of Abcko und Paul McCartney’s “Ram”, letzteres zur Zeit Johns Lieblingsmusik.

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Gesehen: Winter’s bone, geht einem noch lange nach.

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Was man auf diesem Foto sieht: wie gut John mittlerweile mit seiner Dyspraxie umgehen kann.

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Das Schöne an Berlin ist ja auch, dass man hier im Radio NPR (FM 104,1) hören kann, gestern zum Beispiel in der “Diane Rehm Show” den Beitrag über Jonathan Gills Buch “Harlem” (hier nachzuhören). Ein gewisses Gefühl des Anachronismus natürlich, mit NPR durch Berlin zu fahren.

[Ich frage mich, ob es in Deutschland möglich wäre, dass eine Frau mit spasmodischer Dysphonie eine so erfolgreiche Radiosendung moderiert, ich bezweifle es.]

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Die Werder-Raute löst sich vom Autofenster, wtf? Nichtmal die Fanartikel sind mehr gut drauf.

Im Deutschlandfunk ein Beitrag zur Causa Guttenberg, darin en passant die Einschätzung, auf Twitter würden hauptsächlich nur Artikel verlinkt und Satire betrieben, während auf Facebook eine viel bessere Diskussion stattfinde, in der unglaublich viele Menschen ihre Meinung sagen. Wie man selbst und besonders an solchen kleinen Einschüben immer wieder bemerkt, dass die meisten Journalisten keine Ahnung vom Internet haben, bzw. von dem, was daran wirklich gut ist, ist es doch gerade das genannte Argument, das Twitter besser macht als Facebook.

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Gelesen: Representing Autism. Culture, Narrative, Fascination. Hervorragende Analyse, die mir zwar stellenweise etwas zu weit geht in ihren Schlussfolgerungen, aber das ist absolut vernachlässigenswert im Vergleich zum Reichtum an Passagen, hinter die ich am liebsten drei Ausrufezeichen setzen würde (was ich aus norddeutscher Zurückhaltung aber selbstverständlich unterlasse).

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Kiefer Sutherland wird in Touch den Vater eines nicht-sprechenden Autisten spielen (danke für den Hinweis, Jochen). Geschrieben von Tim Kring von Heroes, welches zufälligerweise auch Teil von Murrays Analyse ist. Da es sich bei Touch um ein Fox-Drama handelt, darf man getrost davon ausgehen, dass Autismus hier auch wieder nur ausgebeutet wird, um eine andere Handlung voranzutreiben, aber ansehen werde ich mir das natürlich trotzdem.

cultivation of the inner eye.

Gelesen: Disability history. Konstruktionen von Behinderung in der Geschichte. Wieder einmal dieses Gefühl, wie schade es ist, dass ein wirklich interessantes Thema so schwer zu lesen ist und der nagende Gedanke, es müsse doch anders gehen, nur wie? Bei meinem Autismus-Buchprojekt stoße ich auch immer wieder gegen diese Wand, es muss anders gehen, nur wie.

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Zwölf Leute im Warteraum der Ausländerbehörde, drei iPads.

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Band of Horses Konzert im Astra. Das Krasse ist der Übergang zwischen der Pflegesituation, einem großen neurologischen Sturm, der einige neue Kratzwunden an den Händen mit sich brachte, und eine Stunde später mit einem Bier in der Hand zwischen lauter Menschen, die so weit von der Situation Zuhause entfernt sind, dass man diesen Unterschied emotional fast nicht verarbeiten kann. Aber wenn die Musik anfängt, ist das Problem behoben, fast ist man wieder das Paar, das sich so viele Nächte auf dem Balkon des Metro Clubs um die Ohren schlug.

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Was ist Pflege? Aus irgendeinem Grund beschäftigt mich diese Frage in letzter Zeit, vielleicht, weil man im Anflug der Pflege-Reform so viel darüber hört und liest, selten wird aber darüber gesprochen, was genau Pflege für die Pflegenden bedeutet, welche Erfahrungen sie durch das täglich gelebte Handeln machen, wie die Pflege sie prägt, ihre Perspektive auf das Leben, oder auch ihre Beziehung zur Gesellschaft.

Pflege als Dienstleistung, “Hilfen zur Erhaltung, Anpassung oder Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten des Lebens”, wie es beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe DBfK beschrieben wird, das ist für Zuhause Pflegende, für Angehörige nur ein Teil des Ganzen. Von ganz grundsätzlichen Dingen wie füttern, wickeln, baden, anziehen oder auch Diagnostik und Therapien, über das unablässige Beobachten des körperlichen und seelischen Zustandes und adäquates Reagieren darauf, bis hin zu zahlreichen Verwaltungsaufgaben lässt sich vieles recht einfach zusammentragen, aber damit hat man noch keine Erkenntnisse über Sinnfindung und Sinnstiftung gewonnen, die doch so wichtig sind in der Pflege.

Was ist Pflege also? Grundsätzlich ist ziemlich klar, dass Pflege für Angehörige ein Akt moralischer Solidarität, ein Akt der Liebe ist. Pflege heißt, dass man sich einer Verantwortung bewusst ist, diese annimmt und ausfüllt: ein abstraktes Wertebewusstsein wird in die Tat umgesetzt und gelebt. (Vorsicht Pathos:) Dies kann zum Kern der Erfahrung dessen führen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Ausgehend von der Idee, dass wir nicht als volle Menschen geboren werden, sondern erst zu solchen werden durch das Kultivieren unseres Selbst und unserer Beziehungen zu anderen Menschen, kann man sich denken, dass in der Pflege große Möglichkeiten eines solchen menschlichen Wachstums liegen.

Klingt sehr moralin, sentimental und utopisch, erst recht, wenn man nur zu genau weiß, wie schwer die Dauerhaftigkeit der Pflege ist, Tag für Tag und Nacht für Nacht, Jahr für Jahr. Die ganze vereinnahmte Zeit und Energie, das Zurückstellen eigener Interessen, das Kräftezehrende, der finanzielle Abstieg, die Rückschläge, die Hilflosigkeit, die Verzweiflung, die unumgängliche Strapazierung der Beziehung der Pflegenden untereinander, die permanente Unsicherheit und Unberechenbarkeit, das veränderte Zeitempfinden, weil man nur noch von einem Tag zum nächsten leben kann, der Druck der Verantwortung, die man niemals wirklich abgibt, nur temporär an andere Hilfskräfte überträgt, aber dennoch auch in dieser Zeit die ganze Zeit spürt, die Ohnmacht.

Dennoch pflegt man, und pflegt gerne, und erfährt in all der Schwere einen Sinn, sogar eine Bereicherung. Die Erfahrung der Empathie, die kleinen Erfolge und das Glück der schönen Momente, Dankbarkeit, Gemeinsamkeit, auch diese Aspekte gehören dazu, und vielleicht am Erstaunlichsten: obwohl man so sehr eingebunden und daher eigentlich sehr fremdbestimmt ist, ausgerechnet auch ein großes Gefühl der Freiheit.

Ohne sich dessen notwendigerweise bewusst zu sein, leben die meisten Menschen mit der Einstellung, ihr Leben unter Kontrolle zu haben, Sicherheit und Selbstbestimmung sind wichtig. Nicht wenige gesellschaftliche und politische Initiativen haben ihre Ursache im Streben danach, diese Selbstbestimmung, Sicherheit und Kontrolle zu stabilisieren und auszubauen. Je mehr die Gesellschaft nach diesen Idealen strebt, umso mehr Verlustängste entwickelt sie, es folgen umso mehr Besitzstandwahrung und Kontrollwahn.

Die Perspektive der Pflege ist diametral entgegengesetzt. Wir haben vor langem den Punkt überschritten, uns in Kontrolle des Lebens zu wägen. Wir haben keine Kontrolle. Mit zunehmender Pflege-Erfahrung wird mir immer deutlicher, dass Kontrolle und Sicherheit im menschlichen Leben nie mehr als eine Illusion sein können, und die Gesellschaft, die dieser Illusion immer mehr hinterher hetzt, kommt mir immer unfreier vor. Dagegen haben wir in den letzten zehn Jahren gelernt, dass wir ohne Kontrolle und Sicherheit und mit eingeschränkter Selbstbestimmung leben können, und sogar gut leben können, und dieses Gefühl ist tatsächlich befreiend.

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Ein sehr gutes Interview: Martha Nussbaum on 21st Century Enlightenment
[via]

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