people shapes.

„One of the ideas I’ve been exploring relates to how urban industry – in the widest sense of the word – in the knowledge economy is often invisible, at least immediately and in situ. Whereas urban industry would once have produced thick plumes of smoke or deafening sheets of sound, today’s information-rich environments – like the State Library of Queensland, or a contemporary office – are places of still, quiet production, with few sensory side-effects. We see people everywhere, faces lit by their open laptops, yet no evidence of their production.“ [#]

menschliches erbgut in nur acht wochen entziffert.

„Der Umgang mit genetischen Daten müsse geregelt werden, bevor das Wissen in der Welt und nicht mehr rückholbar ist.“ [#]

(Warum dies ein drängendes Thema ist, sieht man zum Beispiel an Berichten über Health 2.0 auf O’Reilly’s Web 2.0 Summit. Beängstigend, die Vorstellungen von Unternehmen wie 23andme, oder etwa die Aussagen der Präsidentin von Humana Inc.: „McCall envisions something much larger though. Why can’t every citizen in this country be able to participate in studies? she asked. You’d have data from blood, spit, urine…and have everyone participate in a giant informational study. You can be a part of something real from a bottom up discovery.) [#]

obama und biden wollen menschen mit behinderung besser versorgen.

Barack Obama and Joe Biden’s comprehensive agenda to empower individuals with disabilities fits in with the campaign’s overarching message of equalizing opportunities for all Americans. In addition to reclaiming America’s global leadership on this issue by becoming a signatory to — and having the Senate ratify — the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, the plan has four parts, designed to provide lifelong supports and resources to Americans with disabilities. [#]

barack obama.

Die durchwachte Nacht.

Die Erinnerung an das Jahr 2000, als in Chicago nachts um zwei Uhr im Fernsehen Al Gore als Sieger ausgerufen wurde, und ich mich so freute, während ich gerade den zwei Monate alten John stillte. Die Welt, mein winziges Kind und ich im Einklang. Ein sicher von Hormonen intensivierter, aber dennoch unvergesslicher Moment. Die große Enttäuschung am Morgen, als die Fernsehanstalten ihre Prognosen widerriefen und sich Bush als wahrscheinlicher Präsident abzeichnete.

Mein ehemaliger, schwarzer Kollege aus Chicago, der mit Obama befreundet ist, das Hotel in Washington schon gebucht hat und die Einladung zur Inauguration in den Händen hält.

Die große, große Erleichterung und Tränen der Freude.

Die leise Skepsis, was nun wirklich umgesetzt werden kann.

Hoffnung als Schlagwort des Wahlkampfs drückt genau das aus, was alle antreibt: eine verzweifelte Hoffnung; zudem noch auf das Gute, Wahre und Schöne.

Es liegt etwas Naives darin, wir sind ein bisschen zu Kindern geworden, die sich der Welt im desolaten Status Quo ganz einfach jenseits der Vernunft verweigern und lieber der magischen Kraft der perfekten Inszenierung Obamas erliegen. Die Harry-Potterisierung der Politik.

(Die Kinder von Obama haben sich durch das Aushalten des Wahlkampfs den gewünschten Welpen verdient, der nun mit ins Weiße Haus einziehen darf, sagte Obama in seiner Rede im Grant Park. Das jedenfalls ist too much, dieses triefende Klischee. Heute Nacht die Freude, im Verlauf des ersten Tages schon leichtes Genervtsein, das ist dann aber doch zu ungerecht.)

der anwalt vor gericht.

Wenn gar nichts mehr geht, dann klagen die Behörden den Anwalt an, der versucht, seinen Klienten Recht zu verschaffen: „Regelmäßig setzten die Behörden vor die Gewährung von Sozialleistungen hohe Hürden. So hoch, dass sie vielen Behinderten verwehrt blieben. Der Fall der beiden Kinder etwa, an deren Verfahren sich der Streit zwischen den Behörden und Kroll entzündet hatte, wäre beinahe so verlaufen, dass der Landkreis Oldenburg Geld gespart hätte, den Kindern aber dafür nicht entsprechend ihrer Behinderung geholfen worden wäre. Die Schulbehörde hatte den Eltern gesagt, vor Antrag auf Eingliederungshilfe für den Besuch einer Regelschule müsse ein Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf gestellt werden – dessen Ergebnis in einem der Fälle dazu geführt hatte, dass das Kind auf eine Förderschule für Körperbehinderte gehen sollte, deren Lehrer nach Angaben des damaligen Schulleiters mit Autisten überfordert waren. Kroll erst wies die Eltern darauf hin, dass ihnen Unwahres gesagt worden war. Das sonderpädagogische Gutachten sei nicht verpflichtend, vor Gericht erstritt er dann die erhoffte Zahl an Betreuungsstunden, die der Landkreis nun finanzieren muss. Kroll vermutet ein „Stillschweigeabkommen zwischen Sozial- und Schulbehörden mit dem Ziel, die Kinder in die mit Landesmitteln finanzierten Förderschulen abzuschieben“.

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