{"id":2715,"date":"2012-03-12T14:30:30","date_gmt":"2012-03-12T12:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/gedankentraeger.de\/?p=2715"},"modified":"2012-03-16T11:00:34","modified_gmt":"2012-03-16T09:00:34","slug":"morgen-kann-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gedankentraeger.de\/?p=2715","title":{"rendered":"morgen kann warten."},"content":{"rendered":"<p>Ich habe oben neben dem Weblog ein neues Register zugef\u00fcgt, das <a href=\"http:\/\/gedankentraeger.de\/?page_id=2707\">Morgen kann warten<\/a> hei\u00dft. Das ist der Arbeitstitel meines Buchprojektes. Was bisher in etwa geschah: ich habe jahrelang viel \u00fcber Autismus gelesen, wissenschaftlich und belletristisch, online und offline, habe B\u00fccher in der Amerika-Gedenk-Bibliothek und Stabi ausgeliehen, Regalmeter an B\u00fcchern gekauft, die in den Bibliotheken nicht zu finden waren, habe mehrere Aktenordner mit Kopien angef\u00fcllt und ein ausuferndes Netz an RSS-Feeds und Bookmarks angeh\u00e4uft, dann schrieb ich etwa 200 Seiten Text \u00fcber Autismus als Metapher, Autismus als Epidemie, Autismus als Emanzipationsbewegung, zusammenzufassend gesagt in gewisser Weise \u00fcber Autismus als Zeichen unserer Zeit.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von <a href=\"http:\/\/sopranisse.de\/\">Angela<\/a> fand ich eine <a href=\"http:\/\/www.agentur-eggers.de\/\">Agentur<\/a>, der das Projekt gefiel. Wir boten verschiedenen Verlagen ein Expos\u00e9 an, das Feedback war: die Zielgruppe sei klein und da ich weder prominent sei, noch eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet, lie\u00dfe sich das nicht gen\u00fcgend verkaufen. Ein Verlag fand das Expos\u00e9 gut, sagte aber, ich sei eben &#8222;nur eine Mutter&#8220; und nicht Gert Scobel. Ich lie\u00df das Ganze \u00fcber ein Jahr lang ratlos ruhen und dachte dann, wenn ich es neben diesen abstrakten Themen auch pers\u00f6nlich erz\u00e4hle, k\u00f6nnte ich vielleicht die Kritik &#8222;nur eine Mutter&#8220; aushebeln und umgekehrt daraus meine St\u00e4rke zu machen versuchen, immerhin lebe ich jeden Tag mit dem Autismus meines Kindes und habe dar\u00fcber einiges zu erz\u00e4hlen. Andererseits wiederum sind viele Dinge, wie beispielsweise unsere schwierige Schulsuche und die politischen Probleme der Schulhelferk\u00fcrzungen, die uns so viel Zeit und Energie gekostet haben, f\u00fcr Au\u00dfenstehende wohl ziemlich langweilig.<\/p>\n<p>Also nun die Idee, es an unseren Reisen entlang zu schreiben. Ich finde, das ist in Bezug auf Autismus gerade deshalb eine gute Perspektive, als so ein reisender Autist von vorneherein Klischees sprengt. Ich habe mir \u00fcberlegt, dass ich den Text, an dem ich arbeite, nach und nach einf\u00fcgen werde, bisher stehen im neuen Register PDFs mit dem Expos\u00e9, dem Inhaltsverzeichnis und der Einleitung. Ich arbeite gerade an den ersten drei Kapiteln, die dann hoffentlich bald folgen. Ich bin nicht Gert Scobel, aber ich habe mein Weblog, und zumindest als e-book kann ich es vielleicht am Ende einfach selbst ver\u00f6ffentlichen. Also, wer Lust hat, kann die PDFs lesen und mitverfolgen.<\/p>\n<p>(Zu Ehren von Isas <a href=\"http:\/\/xrays.antville.org\/stories\/1071579\/\">Verein zur Rettung des Anderthalb<\/a> kommt das Wort anderthalb gleich im ersten Satz der Einleitung vor.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe oben neben dem Weblog ein neues Register zugef\u00fcgt, das Morgen kann warten hei\u00dft. Das ist der Arbeitstitel meines Buchprojektes. 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